Geschichte des UEB

Boßeln zwischen Eider und Hever!

Im Jahre 1921 schlossen sich die Boßelvereine der Halbinsel Eiderstedt zum Unterverband Eiderstedt, mit Zugehörigkeit zum Verband Schleswig-Holsteinischer Boßler zusammen. Aber schon weit vorher wurden Aktivitäten der Eiderstedter Boßler in Vergleichskämpfen gegen die Unterverbände Norder- und Süderdithmarschen durchgeführt.

Erst durch ein Rundschreibe vom 20. Dezember 1920 an alle Vereine Eiderstedts, wurde der Wunsch geäußert, sich zu einem Unterverband zusammenzuschließen. So wurde dann 1921 um 12.30 Uhr im Gasthof Detlef Momsen in Tönning von 22 Vertretern der Vereine, der Unterverband Eiderstedt ins Leben gerufen. Noch heute bestehen alle Vereine aus der Gründerzeit des Unterverbandes. Wenn sich auch einige kleine Vereine zusammengeschlossen haben, so diente dies dem Zweck, den Vergleich mit größeren Vereinen wahrnehmen zu können. Es gibt auf ganz Eiderstedt kein vereinsfreies Boßelgebiet, so dass für den Nachwuchs eine ortsnahe Jugendarbeit gewährleistet ist. Die Pflege des Jugendboßeln wurde vom Unterverband, seit der Gründung her, als Priorität angesehen. Wenn um die Jahrhundertwende das Jugendboßeln wegen der Unfallgefahr zum Teil verboten war, wurde 1913 schon bei dem Kreis-Spielfest der Eiderstedter Schulen in Garding, neben Lauf-, Sprung- und Werfdisziplinen auch das Standboßeln angeboten.